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Paradies

  • Geschrieben von Mochuleo

Arme und Reiche

Der nachfolgende Beitrag stammt von der Seite https://wirsindeins.org

Umreiche Deine Reiche durch die Analyse der Armut

ImageDie Inhalte des nachfolgenden Lesertextes verbunden mit den Erfahrungen die wir sicherlich alle selbst auf dem Weg zur Bewusstwerdung gemacht haben und immer wieder machen werden, unterstreichen, wie individuell, einmalig der Prozess verläuft und welche interessanten Beobachtungen und Erkenntnisse sich daraus ergeben.

Wir bedanken uns bei Walter für die Zusendung dieser Zeilen.

Lieber Leser, liebe Leserin,

gerne teile ich mit Dir meine Erkenntnisse, die ich bei meinen täglichen „Hausaufgaben“ gemacht habe. Auslöser dazu sind die OPPT und I UV Erfahrungen die ich in den letzten vier Monaten mit den verschiedenen Ämtern in der Schweiz gemacht habe. Das Besagte erhebt keine Ansprüche auf Vollkommenheit. Doch soll es zur tiefen Betrachtung anregen. Nimm für Dich was sich gut anfühlt, den Rest lass los.

Als Sklaven sind wir alle in das Dunkle System hineingeboren. Dadurch haben wir eine Prägung erhalten, die keine anderen Werte zulässt als das was ein Sklave ausmacht. Als Menschen kommen wir aus lichtvollen Reichen, doch haben wir uns, aus welchen Gründen auch immer, mit dem Reich der Finsternis eingelassen. Auf dieser 3D und 4D Erde versuchen wir das wieder zu erreichen, was uns abhanden gekommen ist, nämlich, unsere unzähligen Reiche die wir irgendwo zurückgelassen haben.

Um Dir ein Gefühl der Armut zu geben, muss ich dich in meine Arme nehmen. Dich umarmen! Mit Sicherheit werde ich dich nicht erreichen. Selbst deine Liebste/r, die dich umarmt wird es nicht schaffen, ihre inneren Reiche der lichtvollen Gefühle mit dir zu teilen. Nie wird sie dich erreichen! Warum?

Unsere Hände sind das Werkzeug unserer Seele. Sie ermöglichen uns alles zu erschaffen, da sie verbunden sind mit den Reichen unserer Seele. Bei genauer Betrachtung aber erkennen wir, dass diese wichtige Verbindung durch unsere dunklen „Namensgeber“ geschnitten wurde. Sie haben uns Arme verpasst, die nur eines bewirken, nämlich Armut oder den Mut zur Armut! So wie ein Suchender niemals zum Finder wird oder ein Krankenhaus immer Kranke erschafft, so kann ein Arm auch keine Verbindung zum Reichtum oder irgendeinem Reich herstellen. Diese Verbindung über die Arme führt immer zur Armut!

Uns wurden zwei entscheidende Reiche gestohlen.  Das rechte Reich (der rechte, männliche Arm) ist das Reich, das mich mit den Reichen der Welt draußen verbindet. Das linke Reich (der linke, weibliche Arm) ist das Reich, das mich mit den Reichen in mir verbindet. Somit ist eine Neuprägung, eine Um-Prägung seit langem überfällig. Aus meinen beiden Armen werden neu: zwei Reiche! Mein linkes Reich (linker Arm) und mein rechtes Reich (rechter Arm). Somit kann ich alles er-reichen und alles kann mich er-reichen, was mir wiederum zu meinem natürlichen Reichtum verhilft! Die energetischen Verbindungen von meinem Herzen zu meinen Händen sind wieder hergestellt und ermöglichen einen Datenaustausch in unvorstellbarem Masse.

Als Sklaven haben wir vergessen wie viele innere (weibliche) und äussere (männliche) Reiche wir verloren haben, obwohl sie für uns er-reichbar wären. In vielen Beziehungen können die persönlichen Reiche nicht mit dem Partner geteilt werden. Die Arme lassen dies nicht zu! So kann sich die Armut mit jeder Umarmung in unseren Alltag einschleichen, ohne dass es jemand bemerkt!

Schauen wir aber was uns umgibt, so stellen wir fest, dass die Armut vier weitere Dunkel-Geschwister“ hat. Die Zweitgeborene ist die Schuld mit den dazugehörenden Schulden. Die Drittgeborene ist die Scham. Die Vierte die Schande und die Fünftgeborene ist der Tadel oder der Schimpf. Zusammen erschaffen sie die „Familie der Angst“ und sind somit die grössten Feinde von uns Menschen. Sie, die Geschwister dieser Dunkel-Familie, wohnen seit unserer Kindheit in uns und spiegeln gewissermaßen „unsere Erbsünde“. So lange, bis wir unsere Arme in unsere wahren Reiche verwandeln und umbenennen; sie neu prägen! So sind die Reiche der Liebe, der Freude, der Schönheit, der Hingabe, des Vertrauens, der Einfühlsamkeit und viele weitere mehr, wieder für uns er-reich-bar. Es sind meine persönlichen inneren Reiche, zu denen ich den Schlüssel wieder habe, die mich ab heute außergewöhnlich be-reichern. Ich er-reiche mich selber wieder und kann jetzt die inneren Schätze mit allen da draußen teilen. Ich kann sie alle wieder er-reichen und ich selber werde wieder er-reicht. Eine Partnerschaft wird ihr Beziehungs-Guthaben im nu mit vielen wertvollen Reichen aufwerten. Umarmungen werden strickt verboten, sodass nur noch Umreichungen akzeptiert sind. In allen Familien, wo die Prägung der Arme untersagt und umgeschrieben wird, wird eine Fülle unterschiedlicher Reiche alle gleichermaßen er-reichen. Der Armut wird die Nahrungsquelle entzogen, sobald die Neuprägung ihre Wirkung tut. Wie lange wird es wohl dauern, bis Du nie mehr Arme zu deinen Reichen sagst?

Wenn Du dir die notwendige Zeit nimmst, in deiner Meditation diese Neuprägung deines linken und rechten Reiches (linker und rechter Arm) vorzunehmen, wirst du reich belohnt. Der Lohn kommt von Innen und ist sehr schnell fühlbar. Schmerzen können in beiden Reichen (in beiden Armen) und Gelenken auftreten, die darauf hinweisen, dass blockierte Energieverbindungen sich wieder öffnen. Die Gelenke haben bis anhin die Armut gelenkt. Von jetzt an werden sie die Reiche lenken! Das Unterreich (der Unterarm) ist der Bereich der mit der Aussenwelt in Verbindung steht. Das Oberreich (der Oberarm) ist der Bereich der meine Verbindung zu meinem Inneren aufrecht erhält. Bitte in Deiner Sitzung um die unterstützende Hilfe deiner Verbündeten, den aufgestiegenen Meistern, den Engeln, deinen Mentoren oder den Lichtwesen, die schon lange mit Dir arbeiten. Du wirst alle Unterstützung bekommen, die Du benötigst. Wichtig dabei ist, dass die Gelenke, die Handgelenke, die Ellbogen und die Schultergelenke mit einbezogen werden, sodass ihre Gelenkigkeit wieder kompatibel mit Deinen neuen Reichen wird. Auch sind die Hände mit einzubeziehen. Sie sind ein wundervolles Werkzeug und besitzen ein „Handauge“, mit dem geheilt werden kann. Jeder Finger ist mit einem Element verbunden. Der Kleine Finger mit dem Wasserelement, der Ringfinger mit dem Erdelement, der Mittelfinger mit dem Windelement, der Zeigefinger mit dem Feuerelement und der Daumen mit dem Element des Äthers. Alle diese Elemente sind Teil deiner Inneren Reiche, die es zu erschließen gilt. So ist auch die Heilung mit den Händen wieder er-reich-bar. Bitte bei der Energiearbeit und Neuprägung um Neuausrichtung, Angleichung und Versiegelung Deiner neuen Reiche mit der Fähigkeit, dein schlafendes Potential wieder zum Fließen zu bringen. UM-REICHE DICH mit allem was du bist und schon immer warst! Nun UM-REICHE die Mutter Erde mit ihren fünf Reichen. Das Reich der Mineralien, das Reich der Pflanzen, das Reich der Tiere, das Reich der Menschen (das eine Volk) und das Reich der Ahnen. Dafür danke ich Dir!

Zukünftig bietest du eine Um-reichung deinen Freunden und Bekannten an und nicht mehr eine Umarmung. Dann, wenn all die kursiv geschriebenen Armutswörter aus deinem Unterbewusstsein gelöscht sind (dies bedingt Achtsamkeit, Beharrlichkeit und Wiederholungen) und die fett geschriebenen zu deiner Neukodierung werden, sieht die Welt plötzlich ganz anders aus. Du hast deine Armut verständnisvoll abgelegt und bist jetzt umgeben und erfüllt mit den allgegenwärtigen Reichen, die die Schöpfung für uns alle bereit hält! So sei es!

Bitte teile diese Erkenntnisse mit deinen Freunden und Mitmenschen. Danke!

Ich umreiche Dich. Namaste

Change the world

 

Quelle: https://wirsindeins.org/2014/01/17/umreiche-deine-reiche-durch-die-analyse-der-armut/

  • Geschrieben von Mochuleo

Mein lieber Schwede

Die meisten, denen ich auf meinen Reisen begegnet bin erzählten davon, daß sie Deutschland den Rücken kehren wollen, weil das System dort einfach nicht mehr zu ertragen sei. Kann ich gut verstehen, denn schließlich geht es mir ja auch so. Die Manipulation und Versklavung nehmen immer größere Dimensionen an und ein Leben in freier Selbstverantwortung ist nicht mehr möglich.

Wer aber ein Leben in freier Selbstverantwortung führen möchte, sucht sich demzufolge einen anderen Ort, an dem er dies verwirklichen kann. Auf der Suche nach solchen Orten stößt man z.B. auf Länder wie Spanien, Rußland, Kanada, Costa Rica, Paraguay, Ecuador und viele weitere. Manch einer versucht es vielleicht mit Österreich oder der Schweiz, was aber nichts anderes ist, als in einer Gefängniszelle die Möbel zu verrücken.

Eines muß man dem System ja lassen, so perfide und pervers es ist, es hat in Bezug auf die Zielerreichung der selbsternannten Elite gute Arbeit geleistet. Die Herde läßt sich mit den Werkzeugen, mit denen das System arbeitet, gut steuern. Bislang sind es nur wenige, die es durchschauen und das obwohl diese Werkzeuge seit mindestens zweitausend Jahren angewendet werden. Teile und Herrsche sowie Brot und Spiele sind da wohl die bekanntesten. Es sind in erster Linie die Industrieländer, die sich als hochentwickelte Nationen bezeichnen, in denen das System am weitesten fortgeschritten ist. Nehmen wir beispielsweise Deutschland. Der Gemeinschafts- und Familiensinn ist völlig aus der Mode gekommen. Business und Bundesliga sind heutzutage wichtiger als der Nachwuchs. Und wenn sich dann doch mal für Nachwuchs entschieden wird, werden die Kleinen bereits mit einem halben Jahr, teils sogar noch früher, zur Verwahrung abgegeben um sie so früh wie möglich auf die Leistungsgesellschaft vorzubereiten. Und wenn dann am Wochenende ein wenig Freizeit übrig bleibt, wird für einen Ausflug mit dem Megamaxisportsandutilityvan tonnenweise unnützer Kram durch die Gegend kutschiert. Maxicosi, Minihosi, Rässelchen und Schüppchen, Fläschelchen A, B und C, Pülverchen D und E und in Chemie getränkte Läppchen und was sonst für ein Blödsinnszeugs. Als Krönung obendrauf müssen natürlich fürs Hündchen, das ja auch mit soll, Leckerchen, Leinchen, Steuermärkchen und Beutelchen mit. Da kann man sich doch nur noch an den Kopf fassen. Die Vorbereitung bedarf mehr Zeit, als der Ausflug selbst dauert, an dessen Ziel ein Kassenhäuschen steht, wo man für sinnloses Entertainment bezahlt, und Regeln zu befolgen sind was man gefälligst zu tun und zu lassen hat. Kein Wunder, daß die meisten Kinder heute alle durchgeknallt sind. Aber dafür gibt es ja Dank der Pharmaindustrie die passenden Mittelchen.

Neben den immer kleiner werdenden Familien, der wachsenden Anzahl von Single-Haushalten, brechen auch außerfamiliäre Gemeinschaften aller Art auseinander, weil es nur noch Zoff gibt, sich niemand mehr findet, der Zeit und Arbeit investiert um den Gemeinschaftssinn aufrecht zu erhalten. Ja, wie schon gesagt, das System hat da gute Arbeit geleistet. Hoch lebe der Konsumterror, das Smartphone und die Gier nach immer mehr Macht und Geld. Und leider kämpfen auch immer mehr Menschen in unserem doch so hoch entwickelten Land ums blanke überleben.

Oder richten wir doch mal den Blick nach Schweden. Dort ist das Bargeld nahezu abgeschafft, selbst einen Kaugummi oder ein Busticket kann man nur elektronisch bezahlen. An Kreuzungen sind Kameras installiert, die das Kennzeichen von Fahrzeugen erfassen, die z.B. ein Stoppschild überfahren. Und da Daten, wie Zulassung, Wohnort, Bankkonten usw. alle miteinander verknüpft sind, wird dann auch gleich das entsprechende Bußgeld vom Bankkonto abgebucht. Mein lieber Schwede, kann man da nur sagen, auf diese Weise ist der Mensch nicht nur entmündigt, sondern auch gleich noch enteignet.

Doch trotz all dieser Maßnahmen rennen die Schafe lieber zu den Wahlurnen um ihre Stimme zu begraben, in der Hoffnung, daß sich in der nächsten Legislaturperiode etwas ändert, anstatt sie zu benutzen und sich zu wehren und sie wieder für freies, selbstbestimmtes Leben zu erheben. Als ob es für die Tiere in einem Zoo einen Unterschied machen würde, wenn der Wärter des Affenkäfigs oder der Hüter der Ziegen und Schafe ersetzt wird oder sie einfach die Rollen tauschen. So funktioniert „Demokratie“; gib ihnen vor, daß sie eine Wahl haben und sie fressen dir aus der Hand. Doch erst wenn der Zoo aufgelöst, die Zäune und Kassenhäuschen niedergerissen sind und die Tiere in freier Selbstbestimmung dort hingehen und leben können wie und wo sie wollen, ändert sich etwas.

Viele der Menschen, die dieses Spiel erkannt haben und keine Lust mehr haben mitzuspielen, suchen sich daher einen Platz außerhalb des Zaunes. Es sind diejenigen, die es zurück in die Natur zieht, die bewußt leben wollen, deren Ziel es ist, im Einklang mit der Natur zu leben, ein Stück Freiheit zu genießen, im Hier und Jetzt zu leben, und nicht daran denken müssen welches Meeting man am nächsten Tag um 9 Uhr mit wem hat und was dafür noch an Vorbereitungen zu treffen ist. Vielleicht Aussteiger – aber vor allem Einsteiger. Einsteiger ins Leben.

Kurz um, das eigentliche Problem, auf das ich in diesem Artikel aufmerksam machen möchte, ist das in Deutschland und vermutlich auch in anderen „hochentwickelten“ Ländern mangelnde Gemeinschaftsbewußtsein. Der systematisch zerstörte, nicht mehr vorhandene gemeinsame Nenner, weshalb man (die Betreiber des Systems) mit der Masse machen kann, was man will. Wie sagte doch Mr. Ischias, alias JC Junker bereits 1999? „Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“ Da die meisten mit all den zur Verfügung gestellten Ablenkungsmöglichkeiten zu sehr beschäftigt sind, geht der Plan sogar auf.

Wir sind zwar alle Eins aber nicht alle gleich. Und das ist auch gut so. Jedes Individuum soll sein von Geburt an gegebenes Recht, sich frei entfalten zu können, zu tun und zu lassen was man will, ausüben dürfen. Und zwar ohne Einschränkung, ohne dafür irgendeine Gebühr, erfundene Steuer bezahlen zu müssen, oder einen Antrag ausfüllen zu müssen und damit wieder irgendwo bei irgendwem rumbetteln zu müssen. Die einzige -ich nenne es jetzt mal Regel, obwohl ich es für ein Grundmanifest des menschlichen Verstandes halte- die es gilt zu befolgen, lautet, daß bei allem Tun und Handeln niemand zu Schaden kommen darf. Oder wie der Volksmund weiß: „Was du nicht willst, was man dir tut, das füg‘ auch niemand anderem zu.“

Und was könnte nun der gemeinsame Nenner sein? Schauen wir uns doch mal die Menschen an, die in den letzten Jahrzehnten nach Deutschland gekommen sind, vor allem jedoch den Zustrom der letzten Jahre. Man mag davon denken und halten was man mag, aber eines haben uns diese Menschen voraus: den Gemeinschaftssinn. Sie mögen sich vielleicht untereinander prügeln uns schlimmeres, aber wenn sich Gefahr von außen nähert, stehen sie zusammen wie Pech und Schwefel.

Uns Deutschen wurde in den letzten Jahren regelrecht das Kreuz gebrochen. Das letzte bisschen Stolz daß eine einst so hoffnungsvolle, starke Nation hatte, wurde mit der Keule einer fragwürdigen Vergangenheit gebetsmühlenartig ausgetrieben. Das letzte Gefühl der Gemeinsamkeit wurde damit eliminiert. Daraus ergeben sich für mich einige Fragen:
1. Cui bono? Wem nützt es? Wer hat etwas davon, das Nationalbewußtsein der Deutschen auseinanderzunehmen?
2. Warum konzentriert man sich nur in Deutschland, ein Land mit einer mehrere tausend Jahre währenden Geschichte, auf vergleichsweise lächerliche 12 Jahre? Wobei viele andere Länder ähnliche Ereignisse in ihrer Historie aufzählen können.
3. Wer hat Angst vor wem oder was? Welchen Sinn macht es, historische Ereignisse per Gesetz zu verbieten?

Deutschland und all die anderen einzigartigen wunderschönen europäischen Nationen, wären noch zu retten, aber nur mit der Wiederherstellung eines gemeinsamen Nenners in Form des Nationalbewußtseins. Wie soll ein Land sich gegen äußere -aber auch innere- Einflüsse wehren können, wenn es keinen Zusammenhalt gibt? Patriotismus ist ein Zeichen von gesundem Menschenverstand und hat nichts im geringsten mit Fremdenfeindlichkeit zu tun. Hier in Paraguay zum Beispiel sind die Menschen stolz. Stolz auf ihr Land und stolz darauf Paraguayer zu sein. Und trotzdem sind sie Fremden gegenüber herzlich, entgegenkommend und äußerst gastfreundlich. Keine Spur von irgendwelchen Feindseligkeiten. Das genaue Gegenteil ist der Fall. Ein vereinigtes Europa, so wie es der Plan der NWO ist, ist Irrsinn. Man kann aus Dutzenden verschiedener Kulturen keinen Einheitsbrei machen. Es macht ja auch keinerlei Sinn. Sodom und Gomorrha und der Untergang der europäischen Völker wären die Folge.

Jetzt bin ich wieder etwas vom roten Faden abgewichen. Vielleicht gehe auf die drei oben gestellten Fragen in einem anderen Artikel tiefer ein. Doch nun zurück zum Thema, zu den Menschen auf der Suche nach Gemeinschaft. Diesbezüglich habe ich auf meinen Reisen und durch Recherche vielerlei Möglichkeiten kennengelernt und festgestellt, daß es reichlich schwarze Schafe unter unseres Gleichen gibt. Hier in Paraguay finden sich etliche Pappenheimer, die mit den Vorzügen, die dieses Land bietet, Schindluder treiben und versuchen ahnungslosen Landsleuten zu völlig überteuerten Preisen ein vermeintliches Paradies anzudrehen. Besonders dreist sind jene Spezies, die sich hunderte Hektar Land zum Preis von zwei- bis dreitausend Euro pro Hektar kaufen und kleine Parzellen in der Größe eines Frühstückbrettchens bis maximal 1.000 m² für mehrere tausend Euro wieder verkaufen. Andere wiederum bieten für ähnlich horrende Preise den Kauf oder Pacht von Wiederaufforstungsflächen an, die durch den Verkauf von Nutzholz und Obst üppige Renditen erzielen womit nach 10 Jahren eine Amortisation erfolgt sein soll und sich anschließend ein beträchtlicher Ertrag erzielen lassen soll. Na da fühlt man sich doch gleich dreißig Jahre zurück versetzt und an die Heimat erinnert, wo der Onkel von der Raiffeisenbank oder der Kreissparkasse dem Filius ein Sparschweinchen schenkt. Da die Menschen, die hier ein neues Zuhause suchen, meist sehr naturverbunden sind, werden diese tollen Angebote dementsprechend mit allerlei tollen Naturprojekten verziert, damit den Interessenten bereits beim lesen auf entsprechenden Internetseiten bzw. ansehen von Videos auf diversen Youtube Kanälen das Wasser im Munde zusammen läuft und die Augen funkeln.

Es ist nichts dagegen einzuwenden, sich ein paar Taler für den Lebensunterhalt zu verdienen, aber was teilweise hier getrieben wird, grenzt an Betrug. Die Gier läßt grüßen und die Hölle, vor der man eigentlich flüchten wollte, folgt einem hier her. Die Ausbeutung von Land und Leuten, denen sich die Indigene Bevölkerung hier bereits vor 500 Jahren ausgesetzt sah, beginnt von vorn. Damals wurden die Bodenschätze geraubt und diesmal wird das Land verhökert, von denen die Einheimischen nur einen Bruchteil erhalten.

Doch zum Glück geht es auch anders und es gibt andere Zeitgenossen, deren Denkweise und Bewußtsein sich dadurch kennzeichnet, wie ich es weiter oben bereits angedeutet habe. Menschen, die dem System nicht mehr Folge leisten möchten, sich hier eine Existenz aufgbaut haben und zudem anderen Interessierten zu nahezu landestypischen Konditionen Starthilfe für einen Neubeginn bieten.

  • Geschrieben von Mochuleo

Freud und Leid

...liegen oft sehr nah beieinander.FreudUndLeid01

Heute war bereits am frühen Morgen helle Aufregung auf der Burg. Seit einiger Zeit liegt die altersschwache Ziege Lulu im sterben. Und als David heute morgen wie jeden morgen, die Ziegen auf die Weide führen will, sieht er daß bei Lulu zwei winzige Vorderläufe herausschauen. David verständigt sofort seiner Mutter, die herbei eilt und versucht der Ziege und dem Nachwuchs behilflich zu sein, auch Wil kam dazu. Das Kleine steckte bereits die Vorderläufe an die frische Luft und da die Ziegenmutter in ihrer Verfassung nicht mehr die Kraft hatte die Geburt zu vollenden, waren Hilde und Wil behilflich, zogen das Kleine vorsichtig aus der Mutterziege und wurden so mit einem kleinen Zieglein beschenkt. Aufgrund des Zustands von Lulu, sie ist bereits sehr dürr und abgemagert, war es bisher nicht erkennbar, daß sie Junge erwartet.

FreudUndLeid02 Ein wunderschönes süßes grau-braun gemustertes neues Leben torkelte fortan unkontrolliert und lauthals meckernd durchs Ziegengehege. Damit das Kleine mit Nahrung versorgt werden kann, wurde zunächst die Milch der Mutter abgemolken. Als nächstes wurde versucht, ob sich eine andere Ziegendame als Amme eignet. Also wurde die kleine Herde von der Weide zurück geholt und der Versuch gestartet, eine passende Ersatzmutter zu finden. Leider erklärte sich wohl niemand der Mädels bereit, den Job zu übernehmen. Nach der ersten Aufregung ging Wil erneut zu der immer noch im Sterben liegenden Ziegenmama um nach ihr zu sehen.

Voller Erstaunen und Überraschung steckte eine weitere kleine Ziege ihre Fellnase an die Luft. Ein zweites mal brauchte die Ziegenmama Hilfe, damit ein weiteres Jungtier das Licht der Sonne erblicken konnte. Auch dieses hat alles gut überstanden und torkelt nun ebenfalls lustig im Gehege rum. Die beiden Kleinen meckerten von nun an gemeinsam fleißig herum und das konnte nur eines bedeuten; Hunger! Die zuvor von der Mutterziege abgemolkene Milch wurde dem Nachwuchs mit einer großen Spritze verabreicht um den ersten Hunger der Jungen zu stillen. Weiterhin wurde eine der anderen Ziegen gemolken und die so gewonnene Milch versucht, dem frischen Wurf mit eher mäßigem Erfolg einzutrichtern. Die Fütterung mit einer Spritze stellte sich als nicht die ideale Lösung heraus. Angesichts der Tatsache, daß man weder Ziegennachwuchs erwartet hatte, noch sonst wie auf diese Situation vorbereitet war, war dies jedoch die einzige Lösung, den kleine Ziegen die erste Nahrung zu verabreichen. Kira eilte nun los, um 2 kleine Fläschchen zu organisieren, was hier auf dem Land nicht unbedigt auf Anhieb klappt.

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Bis es so weit war, daß Fläschchen verfügbar waren, wackelten die Kleinen weiterhin kräftig meckernd durch die Gegend und versuchten an allem zu saugen, was ihnen in die Quere kam. David fuhr in der Zwischenzeit ebenfalls los, um bei einem Nachbarn weitere Zeigenmilch zu organisieren. Nach dem nun alles vorhanden war, fütterten Kira und Hilde die beiden Neulinge mit den Fläschchen und alles war gut. Kein Geschrei mehr, gefräßige Stille und danach fielen die Kleinen in den ersten Schlaf in ihrem neuen Leben. Damit in Zukunft genügend Milch für den Nachwuchs vorhanden ist, überlegt der Familienrat, ob eine weitere trächtige Ziege angeschafft werden soll. Bis dahin kümmert sich Kira mit wachsender Begeisterung um die Fütterung des neuen Ziegengeschwisterpaares.

Wie es Lulu geht, kann man nicht sagen. Wie gesagt, hat sie sich ja bereits vor Tagen zur Ruhe gelegt, um sich auf den Übergang vorzubereiten. Daß sie in dem Zustand noch zwei gesunde Junge geworfen hat, grenzt schon an ein Wunder. Offensichtlich hatte sie nicht vor zu gehen, bevor ihre letzte Aufgabe vollständig erfüllt ist und der Nachwuchs gesund und sicher aufwachsen kann. Lulu erhält von allen hier Beistand, Mitgefühl und man ist für sie da. Mehr kann man wohl nicht tun.

Nachtrag Sonntag, 7. Oktober 2018
In der Nacht ist Lulu über die Regenbogenbrücke gegangen, sie hat losgelassen und den Weg auf die andere Seite gewählt. Gegen drei Uhr in der früh wurde ich von Windgeräuschen aufgweckt, da durch den Wind der Deckel der Dachluke klapperte. Ich ging hoch um sie zu schließen, doch anstatt die Luke gleich zu schließen, entschied ich  mich nach oben auf den Turm zu gehen und einen Moment dort zu verweilen. Es waren nur wenge Minuten, in denen der Wind etwas auffrischte. Ob Lulu diesen Moment gewählt hat, um sich davon tragen zu lassen? Sie bleibt uns als eine unglaublich willensstarke alte Lady in Erinnerung, die ihre letzte Kraft aufgewendet hat, zwei kleinen süßen Zieglein das Leben zu schenken und uns damit eine große Freude bereitet hat. Sie lebt in den Kleinen weiter.

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  • Geschrieben von Mochuleo

Kriminalität, Korruption und Drogen

Ein interessantes Thema, kann ich da nur sagen. Für mich sind das drei Gründe um zu flüchten. Aus Deutschland. Politiker, allesamt korrupt. Die Kriminalitätsrate steigt seit Jahren dank Merkels Fachkräfte den Himalaya empor und Drogen, ja die gibt es auch an jeder Ecke und in jeder gewünschten Menge zu kaufen. Nicht daß ich Paraguay diesbezüglich über den grünen Klee loben möchte, aber bevor man irgendwelche Horrorgeschichten von anderen Ländern verbreitet, gilt es - wie so oft, erst mal vor der eigenen Haustüre zu kehren.

Zugegebenermaßen ist vor allem die Korruption hier in Paraguay wesentlich sichtbarer als in Deutschland. In beiden Ländern kann man, entsprechende Patte in der Gesäßtasche vorausgesetzt- alles kaufen. Während im Industrieland die Lobbyisten mit Koffern, prall gefüllt mit bunten Papierschnipseln die Politiker für ihre interessen überreden, bessern sich z.B. Polizisten ihr Einkommen in Paraguay mit saftigen Knöllchen auf, deren Höhe in keiner Relation zu dem "Vergehen" stehen. Einmal habe ich mich bisher in einer solchen Situation gefunden.

Bei meiner dritten Reise hatte ich mich entschieden, einen Leihwagen für ein paar Tage zu mieten. Also fuhr ich mit dem Bus in die City von Asunción und suchte eine Mietstation auf. Nachdem die Formalien geklärt waren, es war schon später Nachmittag und damit Rush-hour, fuhr ich dann los und stürzte mich in den Verkehrshorror. Da ich hier ja auch nicht jeden Winkel kenne, nutzte ich mein Handy als Navi um mich erst mal wieder zurecht zu finden. An einer großen Kreuzung bat Frau Navi mich dann links abzubiegen, doch genau das war an dieser Kreuzung verboten und es dauerte auch nur Sekunden bis die blauen Funken von Paraguay mir die Ehre erwiesen. Zwei nette junge Männer in Aussicht auf eine vorzeitige Weihnachtsgratifikation lösten in mir gelinde gesagt, ein überdurchschnittliches Unwohlsein aus, als sie mir klar machten, daß sie für das verbotene Linksabbiegen sportliche 500 Dollar haben wollten. Die Schnappatmung war da noch die geringste Reaktion.

Leider war ich nicht vorbereitet, denn es ist eine goldene Regel hier, im Straßenverkehr immer zwei Geldbörsen dabei zu haben. Eine "normale" und eine weitere für genau solche Fälle, wenn man von der Polizei angehalten wird. Diese hat dann im Idealfall neben ein paar Dollar noch Zwiebeln als Inhalt (Wenn man rein schaut kommen einem die Tränen :-) )

Nun, für welche Taktik sollte ich mich entscheiden? Ich wählte den armen Ausländer, der kein Wort Spanisch spricht, um sie aus der Ruhe zu bringen, doch das stellt sich bei Paraguayos ziemlich schwierig dar, da sie die Geduld für gewöhnlich mit in die Wiege gelegt bekommen. Aufgrund der enormen Summe, also 500 Dollar, legte ich natürlich heftigen Protest ein und erklärte, so viel Geld nicht zu haben und es auch keine Möglichkeit gäbe, mehr Kohle zu beschaffen. Bevor einer der beiden in mein Auto stieg hatte ich die Gelegenheit, wenigstens einen Teil des Geldes aus meinem Portemonnaie raus zu ziehen und in die Hosentasche zu stopfen. Mein Herz schlug mir bei der Aktion bis zum Hals, aber es sollte sich später herausstellen, daß es belohnt würde.

Also, der eine stieg dann in mein Auto und der andere fuhr mit dem Motorrad hinter mir her. Zunächst hatte ich noch versucht meine Gastgeberin anzurufen, doch sie war leider nicht erreichbar. Toll! Wir fuhren dann etwa eine halbe Stunde kreuz und quer durch die Stadt und während dessen hat der Kerl neben mir mit allen verbalen Mitteln versucht heraus zu bekommen, wie viel Geld ich denn dabei hätte und wieso ich keines am Automaten ziehen könne. Ich erklärte, daß sich in meinem Portemonnaie meine gesamte Reisekasse befindet und ich lediglich für ein paar Tage auf Besuch sei. daher wäre nicht mehr Geld verfügbar. Und die Karten funktionieren in Paraguay nicht, was ja auch stimmt, da es EC Karten sind... :-) Also, das zur Verfügung stehende Verhandlungspotenzial lag bei 250.000 Guarani, umgerechnet etwa 38 Euro. Der Kumpel auf dem Beifahrersitz ließ erkennen, daß ihm das nicht genügen würde und meinte, wir fahren jetzt zur Polizeistation. Dieses Frage/Antwortspiel fand während der Irrfahrt genau dreimal statt. Im weiteren Verlauf fragte er mich dann, wie ich denn heißen würde. Aus dem harten Polizisten kam plötzlich der Paraguayo raus. Jetzt hatte ich ihn. Das war die Steilvorlage... :) Ich konnte ihn in ein simples Gespräch verwickeln und als wir dann an der Polizeistation ankamen, sprach er nochmal mit seinem Kollegen auf dem Motorrad und kam dann wieder ans Fenster auf der Fahrerseite. Nun dachte ich, jetzt schlägts dreizehn. Sein ursprünglich doch leicht unwirscher Tonfall änderte sich in ein freundliches Grinsen und er fragte höflich, ob er denn die bunten Scheinchen haben könne. Da ich die Jungs natürlich schnellstmöglich los werden wollte, gab ich ihm selbstverständlich die vorher angebotene Summe. Meine Hartnäckigkeit hat sich in dem Fall mal ausgezahlt.
Heilfroh, daß aus 500 Dollar nur 38 Euro wurden, machte ich mich schnellstens vom Acker und zwei Straßen weiter musste ich erst mal anhalten und durchatmen.

Was die Kriminalität angeht, kann ich Gott sei Dank nicht aus eigenen Erfahrungen berichten. Aber grundsätzlich gilt, wie in vielen anderen Ländern auch, in der Stadt sollte man sehr vorsichtig sein, spät Abends sind bestimmte Viertel zu meiden und es ist ratsam -vor allem als Europäer- nicht wie Graf Protz durch die Gegend zu laufen, dann könnte es gar am hellichten Tag unangenehm werden. Paraguay ist ein Land in dem viel Armut herrscht und nicht-Paraguayer gelten hier als Geldlieferanten.

Es gibt -ich nenne es mal eine Art ungeschriebenes Gesetz- daß besagt, begegne den Menschen auf Augenhöhe und mit Respekt, behandle sie so, wie auch du von anderen Menschen behandelt werden möchtest. Und das hat überall Gültigkeit, egal wo. Würde dies von der Menschheit befolgt, hätten wir ein paar Probleme weniger.

Und so ist es hier auch, die meisten Menschen hier sind nett, freundlich und immer gerne zu einem netten Plausch bei Terere bereit. Und wenn du dich mit dieser Einstellung hier aufhältst, findest du auch schnell gute Kontakte, die hier lebensnotwendig sind. Ohne Kontakte bist du in Paraguay verloren.

Auf dem Land sieht es wieder anders aus. Die Kriminalität ist verschwindend gering, jedoch gilt die Devise: Gib auf deine Sachen acht! Achtlos herum liegende Gegenstände werden gerne als Herrenlos angesehen. Das gilt auch für Haus und Hof. Wenn du für längere Zeit verreist, brauchst du einen Verwalter für dein Grundstück, sonst kann es passieren, daß bei deiner Rückkehr ein paar Teile den Beitzer gewechselt haben und z.B. deine Haustüre fehlt oder Fenster ausgebaut wurden. Man ist hier halt de Meinung, daß etwas daß längere Zeit von niemandem gebraucht wird, jedem zur Verfügung steht. Ich würde das nicht zwingend in die Kategorie Kriminalität einordnen, sondern eher in die Kultur und das meine ich ernst!

Zudem ist es ja einfach sich zu schützen, mach einen Zaun um dein Grundstück, schaff dir einen oder mehrere Hunde an und das Problem ist gelöst. Und während einer längeren Abwesenheit ist es ratsam einen Verwalter damit zu beauftragen, nach dem rechten zu sehen oder Freunde / Nachbarn zu fragen Haus und Hof zu hüten.

 

  • Geschrieben von Mochuleo

Neues Zuhause

Neues Zuhause

neues zuhause01 400x225Das Ziel meiner dritten Reise nach Paraguay war, zum einen den geeigneten Platz für ein neues Zuhause zu finden und zum anderen tief in die Situation hinein zu spüren, ob sich dieses Land für mich persönlich stimmig anfühlt, um längere Zeit dort zu leben, also auf unbestimmte Dauer meinen neuen Lebensmittelpunkt dort zu gründen. Meine bisherigen Aufenthalte waren zwar durschaus positiv, jedoch hatte ich noch nicht genügend Gelegenheiten, mich in das pure Leben dort hinein zu versetzen.

Als der Gedanke für die dritte Reise reifte und ich mich im Netz nach Grundstücken umsah, wurde ich auf die Seite von Don Wil aufmerksam, die mich einen großen Schritt weiter bringen sollte. Das reichhaltige Angebot an Grundstücken und Informationen auf seiner Seite machte mich neugierig und ich beschloß, ihn besuchen und kennenlernen zu wollen und gegebenenfalls ein Grundstück dort zu erwerben. Nachdem wir uns per Email ausgetauscht hatten und einig geworden sind, buchte ich nun meine dritte Reise nach Paraguay, um meinem Ziel, ein Leben in Frieden und Freiheit zu leben, näher zu kommen. Bei meiner Ankunft stellte ich bereits fest, daß die Gegend meinen Wünschen entsprach. Viel grün, viel Natur, wenig bis gar keine Industrie und keinerlei lärmenden Stadtgeräusche. Toll, das ist es was ich gesucht habe!

Am heutigen Tag sollte es dann endlich soweit sein. Es ist Freitag, der 5. Oktober 2018 und Oskar, der mit Wil zusammenarbeitet, wollte um 8 Uhr hier sein, um mich und Kira, die Tochter von Wil, abzuholen. Gemeinsam fahren wir zur Familie Avelino um sich kennen zu lernen und über das Grundstück zu verhandeln. Oskar ist ein Paraguayo, ist sehr zuverlässig und hält normalerweise zugesagte Termine immer ein. Heute jedoch ist um 8 Uhr seltsamerweise noch nichts von Oskar zu sehen, um 8:30 Uhr immer noch nichts. Als braver Deutscher beginne ich bereits mit den Fingern zu trommeln und leicht nervös zu werden, als er freudestrahlend um kurz vor neun die Ecke rum kommt. Bis wir dann endlich im Auto sitzen, ist es genau 9:40 Uhr. 9:40 Uhr? Ich fasse es nicht, wieder ein Zeichen... mein Geburtstag. Na dann ist ja alles gut, es kann los gehen. Auf dem Weg noch etwas Kuchen geholt und dann zu den Avelinos. Oskar biegt in das Grundstück der Avelinos ein und parkt seinen Bus mitten im Garten. Wir gehen noch etwa 50 Meter bis zum Haus, wo wir -typisch paraguayisch- im Freien zusammen kommen und man uns bat, Platz zu nehmen. Zu Beginn gab es Terere und den mitgebrachten Kuchen. Nach der Erfrischung und eine Runde Small-talk wurden wir uns schnell über den Peis und die Details einig und besiegelten das ganze per Handschlag. Am Dienstag geht es zum Notar, damit der Kauf auch den formalen Rahmen erhält. Zack, das wars schon. ich kann es noch gar nicht glauben. Erst am Abend wurde mir so wirklich bewußt, was gerade geschehen war. Nachdem ich während den ersten beiden Reisen nach Paraguay das Fundament gelegt hatte, war nun der Weg für einen Neubeginn geebnet. Und als ich am Nachmittag in meine Post sah, staunte ich nicht schlecht, wie die Nachricht des heutigen Tages von Neale Donald Walsch lautete:

An diesem Tag deines Lebens,
denke ich daß Gott will daß du weißt...

...daß es Zeit ist sich in unergründetes Land zu bewegen.

Wenn du etwas tun möchtest, was du nie vorher getan hast,
dann mußt du etwas tun was du nie vorher getan hast.
Wenn du irgendwo hingehen willst, wo du noch nie vorher warst,
dann mußt du irgendwo hingehen wo du noch nie zuvor warst.

Du kannst nichts neues machen, indem du das alte tust.
Wenn du willst, daß sich dein Leben ändert,
mußt du dein Leben ändern.
Also mach weiter. Es ist sicher. Und es geht um...Zeit.

 Nun was soll ich noch mehr sagen, spätestens da wußte ich, daß sich alles in die "richtige" Richtung entwickelt.