A+ A A-

Mein lieber Schwede

Die meisten, denen ich auf meinen Reisen begegnet bin erzählten davon, daß sie Deutschland den Rücken kehren wollen, weil das System dort einfach nicht mehr zu ertragen sei. Kann ich gut verstehen, denn schließlich geht es mir ja auch so. Die Manipulation und Versklavung nehmen immer größere Dimensionen an und ein Leben in freier Selbstverantwortung ist nicht mehr möglich.

Wer aber ein Leben in freier Selbstverantwortung führen möchte, sucht sich demzufolge einen anderen Ort, an dem er dies verwirklichen kann. Auf der Suche nach solchen Orten stößt man z.B. auf Länder wie Spanien, Rußland, Kanada, Costa Rica, Paraguay, Ecuador und viele weitere. Manch einer versucht es vielleicht mit Österreich oder der Schweiz, was aber nichts anderes ist, als in einer Gefängniszelle die Möbel zu verrücken.

Eines muß man dem System ja lassen, so perfide und pervers es ist, es hat in Bezug auf die Zielerreichung der selbsternannten Elite gute Arbeit geleistet. Die Herde läßt sich mit den Werkzeugen, mit denen das System arbeitet, gut steuern. Bislang sind es nur wenige, die es durchschauen und das obwohl diese Werkzeuge seit mindestens zweitausend Jahren angewendet werden. Teile und Herrsche sowie Brot und Spiele sind da wohl die bekanntesten. Es sind in erster Linie die Industrieländer, die sich als hochentwickelte Nationen bezeichnen, in denen das System am weitesten fortgeschritten ist. Nehmen wir beispielsweise Deutschland. Der Gemeinschafts- und Familiensinn ist völlig aus der Mode gekommen. Business und Bundesliga sind heutzutage wichtiger als der Nachwuchs. Und wenn sich dann doch mal für Nachwuchs entschieden wird, werden die Kleinen bereits mit einem halben Jahr, teils sogar noch früher, zur Verwahrung abgegeben um sie so früh wie möglich auf die Leistungsgesellschaft vorzubereiten. Und wenn dann am Wochenende ein wenig Freizeit übrig bleibt, wird für einen Ausflug mit dem Megamaxisportsandutilityvan tonnenweise unnützer Kram durch die Gegend kutschiert. Maxicosi, Minihosi, Rässelchen und Schüppchen, Fläschelchen A, B und C, Pülverchen D und E und in Chemie getränkte Läppchen und was sonst für ein Blödsinnszeugs. Als Krönung obendrauf müssen natürlich fürs Hündchen, das ja auch mit soll, Leckerchen, Leinchen, Steuermärkchen und Beutelchen mit. Da kann man sich doch nur noch an den Kopf fassen. Die Vorbereitung bedarf mehr Zeit, als der Ausflug selbst dauert, an dessen Ziel ein Kassenhäuschen steht, wo man für sinnloses Entertainment bezahlt, und Regeln zu befolgen sind was man gefälligst zu tun und zu lassen hat. Kein Wunder, daß die meisten Kinder heute alle durchgeknallt sind. Aber dafür gibt es ja Dank der Pharmaindustrie die passenden Mittelchen.

Neben den immer kleiner werdenden Familien, der wachsenden Anzahl von Single-Haushalten, brechen auch außerfamiliäre Gemeinschaften aller Art auseinander, weil es nur noch Zoff gibt, sich niemand mehr findet, der Zeit und Arbeit investiert um den Gemeinschaftssinn aufrecht zu erhalten. Ja, wie schon gesagt, das System hat da gute Arbeit geleistet. Hoch lebe der Konsumterror, das Smartphone und die Gier nach immer mehr Macht und Geld. Und leider kämpfen auch immer mehr Menschen in unserem doch so hoch entwickelten Land ums blanke überleben.

Oder richten wir doch mal den Blick nach Schweden. Dort ist das Bargeld nahezu abgeschafft, selbst einen Kaugummi oder ein Busticket kann man nur elektronisch bezahlen. An Kreuzungen sind Kameras installiert, die das Kennzeichen von Fahrzeugen erfassen, die z.B. ein Stoppschild überfahren. Und da Daten, wie Zulassung, Wohnort, Bankkonten usw. alle miteinander verknüpft sind, wird dann auch gleich das entsprechende Bußgeld vom Bankkonto abgebucht. Mein lieber Schwede, kann man da nur sagen, auf diese Weise ist der Mensch nicht nur entmündigt, sondern auch gleich noch enteignet.

Doch trotz all dieser Maßnahmen rennen die Schafe lieber zu den Wahlurnen um ihre Stimme zu begraben, in der Hoffnung, daß sich in der nächsten Legislaturperiode etwas ändert, anstatt sie zu benutzen und sich zu wehren und sie wieder für freies, selbstbestimmtes Leben zu erheben. Als ob es für die Tiere in einem Zoo einen Unterschied machen würde, wenn der Wärter des Affenkäfigs oder der Hüter der Ziegen und Schafe ersetzt wird oder sie einfach die Rollen tauschen. So funktioniert „Demokratie“; gib ihnen vor, daß sie eine Wahl haben und sie fressen dir aus der Hand. Doch erst wenn der Zoo aufgelöst, die Zäune und Kassenhäuschen niedergerissen sind und die Tiere in freier Selbstbestimmung dort hingehen und leben können wie und wo sie wollen, ändert sich etwas.

Viele der Menschen, die dieses Spiel erkannt haben und keine Lust mehr haben mitzuspielen, suchen sich daher einen Platz außerhalb des Zaunes. Es sind diejenigen, die es zurück in die Natur zieht, die bewußt leben wollen, deren Ziel es ist, im Einklang mit der Natur zu leben, ein Stück Freiheit zu genießen, im Hier und Jetzt zu leben, und nicht daran denken müssen welches Meeting man am nächsten Tag um 9 Uhr mit wem hat und was dafür noch an Vorbereitungen zu treffen ist. Vielleicht Aussteiger – aber vor allem Einsteiger. Einsteiger ins Leben.

Kurz um, das eigentliche Problem, auf das ich in diesem Artikel aufmerksam machen möchte, ist das in Deutschland und vermutlich auch in anderen „hochentwickelten“ Ländern mangelnde Gemeinschaftsbewußtsein. Der systematisch zerstörte, nicht mehr vorhandene gemeinsame Nenner, weshalb man (die Betreiber des Systems) mit der Masse machen kann, was man will. Wie sagte doch Mr. Ischias, alias JC Junker bereits 1999? „Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“ Da die meisten mit all den zur Verfügung gestellten Ablenkungsmöglichkeiten zu sehr beschäftigt sind, geht der Plan sogar auf.

Wir sind zwar alle Eins aber nicht alle gleich. Und das ist auch gut so. Jedes Individuum soll sein von Geburt an gegebenes Recht, sich frei entfalten zu können, zu tun und zu lassen was man will, ausüben dürfen. Und zwar ohne Einschränkung, ohne dafür irgendeine Gebühr, erfundene Steuer bezahlen zu müssen, oder einen Antrag ausfüllen zu müssen und damit wieder irgendwo bei irgendwem rumbetteln zu müssen. Die einzige -ich nenne es jetzt mal Regel, obwohl ich es für ein Grundmanifest des menschlichen Verstandes halte- die es gilt zu befolgen, lautet, daß bei allem Tun und Handeln niemand zu Schaden kommen darf. Oder wie der Volksmund weiß: „Was du nicht willst, was man dir tut, das füg‘ auch niemand anderem zu.“

Und was könnte nun der gemeinsame Nenner sein? Schauen wir uns doch mal die Menschen an, die in den letzten Jahrzehnten nach Deutschland gekommen sind, vor allem jedoch den Zustrom der letzten Jahre. Man mag davon denken und halten was man mag, aber eines haben uns diese Menschen voraus: den Gemeinschaftssinn. Sie mögen sich vielleicht untereinander prügeln uns schlimmeres, aber wenn sich Gefahr von außen nähert, stehen sie zusammen wie Pech und Schwefel.

Uns Deutschen wurde in den letzten Jahren regelrecht das Kreuz gebrochen. Das letzte bisschen Stolz daß eine einst so hoffnungsvolle, starke Nation hatte, wurde mit der Keule einer fragwürdigen Vergangenheit gebetsmühlenartig ausgetrieben. Das letzte Gefühl der Gemeinsamkeit wurde damit eliminiert. Daraus ergeben sich für mich einige Fragen:
1. Cui bono? Wem nützt es? Wer hat etwas davon, das Nationalbewußtsein der Deutschen auseinanderzunehmen?
2. Warum konzentriert man sich nur in Deutschland, ein Land mit einer mehrere tausend Jahre währenden Geschichte, auf vergleichsweise lächerliche 12 Jahre? Wobei viele andere Länder ähnliche Ereignisse in ihrer Historie aufzählen können.
3. Wer hat Angst vor wem oder was? Welchen Sinn macht es, historische Ereignisse per Gesetz zu verbieten?

Deutschland und all die anderen einzigartigen wunderschönen europäischen Nationen, wären noch zu retten, aber nur mit der Wiederherstellung eines gemeinsamen Nenners in Form des Nationalbewußtseins. Wie soll ein Land sich gegen äußere -aber auch innere- Einflüsse wehren können, wenn es keinen Zusammenhalt gibt? Patriotismus ist ein Zeichen von gesundem Menschenverstand und hat nichts im geringsten mit Fremdenfeindlichkeit zu tun. Hier in Paraguay zum Beispiel sind die Menschen stolz. Stolz auf ihr Land und stolz darauf Paraguayer zu sein. Und trotzdem sind sie Fremden gegenüber herzlich, entgegenkommend und äußerst gastfreundlich. Keine Spur von irgendwelchen Feindseligkeiten. Das genaue Gegenteil ist der Fall. Ein vereinigtes Europa, so wie es der Plan der NWO ist, ist Irrsinn. Man kann aus Dutzenden verschiedener Kulturen keinen Einheitsbrei machen. Es macht ja auch keinerlei Sinn. Sodom und Gomorrha und der Untergang der europäischen Völker wären die Folge.

Jetzt bin ich wieder etwas vom roten Faden abgewichen. Vielleicht gehe auf die drei oben gestellten Fragen in einem anderen Artikel tiefer ein. Doch nun zurück zum Thema, zu den Menschen auf der Suche nach Gemeinschaft. Diesbezüglich habe ich auf meinen Reisen und durch Recherche vielerlei Möglichkeiten kennengelernt und festgestellt, daß es reichlich schwarze Schafe unter unseres Gleichen gibt. Hier in Paraguay finden sich etliche Pappenheimer, die mit den Vorzügen, die dieses Land bietet, Schindluder treiben und versuchen ahnungslosen Landsleuten zu völlig überteuerten Preisen ein vermeintliches Paradies anzudrehen. Besonders dreist sind jene Spezies, die sich hunderte Hektar Land zum Preis von zwei- bis dreitausend Euro pro Hektar kaufen und kleine Parzellen in der Größe eines Frühstückbrettchens bis maximal 1.000 m² für mehrere tausend Euro wieder verkaufen. Andere wiederum bieten für ähnlich horrende Preise den Kauf oder Pacht von Wiederaufforstungsflächen an, die durch den Verkauf von Nutzholz und Obst üppige Renditen erzielen womit nach 10 Jahren eine Amortisation erfolgt sein soll und sich anschließend ein beträchtlicher Ertrag erzielen lassen soll. Na da fühlt man sich doch gleich dreißig Jahre zurück versetzt und an die Heimat erinnert, wo der Onkel von der Raiffeisenbank oder der Kreissparkasse dem Filius ein Sparschweinchen schenkt. Da die Menschen, die hier ein neues Zuhause suchen, meist sehr naturverbunden sind, werden diese tollen Angebote dementsprechend mit allerlei tollen Naturprojekten verziert, damit den Interessenten bereits beim lesen auf entsprechenden Internetseiten bzw. ansehen von Videos auf diversen Youtube Kanälen das Wasser im Munde zusammen läuft und die Augen funkeln.

Es ist nichts dagegen einzuwenden, sich ein paar Taler für den Lebensunterhalt zu verdienen, aber was teilweise hier getrieben wird, grenzt an Betrug. Die Gier läßt grüßen und die Hölle, vor der man eigentlich flüchten wollte, folgt einem hier her. Die Ausbeutung von Land und Leuten, denen sich die Indigene Bevölkerung hier bereits vor 500 Jahren ausgesetzt sah, beginnt von vorn. Damals wurden die Bodenschätze geraubt und diesmal wird das Land verhökert, von denen die Einheimischen nur einen Bruchteil erhalten.

Doch zum Glück geht es auch anders und es gibt andere Zeitgenossen, deren Denkweise und Bewußtsein sich dadurch kennzeichnet, wie ich es weiter oben bereits angedeutet habe. Menschen, die dem System nicht mehr Folge leisten möchten, sich hier eine Existenz aufgbaut haben und zudem anderen Interessierten zu nahezu landestypischen Konditionen Starthilfe für einen Neubeginn bieten.